Am 25. Juni 2026 kamen Workplace-Gestalter, Digitalisierungs-Pragmatiker, Kreislauf-Pioniere und Ressourcenverantwortliche im Dresdner seventhings-Office zusammen.
Im Mittelpunkt standen drei Fragen:
Wie arbeiten Unternehmen besser mit dem, was bereits vorhanden ist?
Was entsteht, wenn Forschung, Gestaltung und Unternehmenspraxis zusammenkommen?
Welche Daten brauchen Organisationen für gute Entscheidungen über ihre Assets?
Zwei Waves, viele Perspektiven
Der Austausch fand in kleinen Gesprächsrunden statt. In Wave 1 ging es um Flächen, Möbel und Ausstattung über ihren gesamten Lebenszyklus.
Martin Fiedler von Ljnk zeigte, wie stillgelegte Flächen wieder genutzt werden können. Jörg Stölzel von Vitra sprach über die Verantwortung für Möbel nach der Anschaffung. Thilo Weinland von CIRI brachte die Perspektive der Kreislaufwirtschaft ein.
Wave 2 richtete sich an alle, die wirtschaftliche Entscheidungen verantworten. Telekom, OptiThinQ und seventhings diskutierten über belastbare Daten, relevante Kennzahlen und die Frage, wie aus Beständen wieder Wert entsteht.
Eine Erkenntnis zog sich durch viele Gespräche: Gute Entscheidungen brauchen verlässliche Informationen darüber, was vorhanden ist, wo sich ein Asset befindet und in welchem Zustand es ist.
Robotik, Forschung und Musik
Auch abseits der Gesprächsrunden zeigte der Tag, wie unterschiedliche Perspektiven zusammenpassen.
Mana Robotics bereitete das Mittagessen mit einem Küchenroboter zu. Das Forschungsprojekt recAIcle der TU Dresden zeigte, wie KI in der Kreislaufwirtschaft eingesetzt werden kann. Prof. Dr.-Ing. Marius Brade von der FH Dresden gab Einblicke in die Gestaltung von Workspaces, in denen Begegnung und Austausch möglich werden.
Am Abend traf Kontrabass auf elektronische Musik. Das musikalische Finale setzte einen besonderen Schlusspunkt unter den Tag.
Hier haben wir echte Stimmen unserer Teilnehmer eingefangen.